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| ©Bild: APA/Helmut Fohringer |
Die taktisch hervorragend eingestellten Österreicher bewiesen gegen die "Bleus" erneut Effizienz und verwerteten ihre Chancen eiskalt.
Manninger bekommt Vorzug
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| ©Bild: ORF.at/Christian Öser |
Im kompakten Fünfermittelfeld setzte der Tscheche in seinem Defensivkonzept auf Paul Scharner und Rene Aufhauser als "Abräumer" vor der Viererkette. Letzterer vertrat Torino-Legionär Jürgen Säumel, der mit Muskelproblemen im Oberschenkel passen musste.
Als Solospitze wurde wie erwartet Salzburg-Torjäger Marc Janko aufgeboten, der neben Aufhauser der einzige Bundesliga-Spieler in der Startelf war.
Auftakt nach Maß
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| ©Bild: ORF.at/Christian Öser |
Nach einer Freistoßflanke des Panathinaikos-Legionärs aus 35 Metern fälschte Roma-Innenverteidiger Philippe Mexes im Zweikampf mit Janko den Ball unglücklich zum 1:0 ab. Das Tor wurde aber im Schiedsrichterbericht dem ÖFB-Stürmer zugeschrieben, der den Ball zuvor mit dem Außenrist berührt hatte.
Querlatte verhindert raschen Ausgleich
Die Franzosen erhöhten nach der kalten Dusche das Tempo und sorgten in der tief stehenden ÖFB-Defensive für mehr Arbeit. Nach einer Viertelstunde hatten die Brückner-Schützlinge Glück, dass Prödl eine Flanke von Patrice Evra per Querschläger nicht ins eigene Tor, sondern an die Querlatte donnerte.
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| ©Bild: ORF.at/Christian Öser |
2:0 zum besten Zeitpunkt
In der 41. Minute war die Stimmung im österreichischen Fanlager dann endgültig auf dem Höhepunkt: Ivanschitz zirkelt erneut einen Freistoß in den Strafraum, Sebastian Prödl köpfelt Abwehrchef William Gallas an, und Aufhauser stand goldrichtig und staubte zum 2:0 ab - eine Kopie des ÖFB-Führungstors.
Die "Equipe Tricolore" bemühte sich zwar vor der Pause noch um den Anschlusstreffer, doch Manninger war gegen "Alleinunterhalter" Henry zweimal auf dem Posten.
Vizeweltmeister macht Dampf
Mit dem Wiederanpfiff erhöhte der Vizeweltmeister den Druck. In der 50. Minute zeigte Manninger seine Klasse, als er mit einer Glanzparade nach einem Schuss von Karim Benzema den Anschlusstreffer verhinderte.
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| ©Bild: ORF.at/Christian Öser |
Kurz darauf hatte die Domenech-Elf mit einem weiteren Lattenschuss von Jeremy Toulalan Pech. Manninger hatte den Ball allerdings noch mit den Fingerspitzen ans Lattenkreuz gelenkt.
Ivanschitz-Elfer macht Sensation perfekt
Nach einem der wenigen Entlastungsangriffe kamen die Österreicher wie aus dem Nichts zum vorentscheidenden 3:1 in der 72. Minute. Zunächst wurde Janko nach einer Ivanschitz-Ecke vor den Augen des Schiedsrichters von Mexes niedergerissen, dann ließ Ivanschitz dem jungen französischen Goalie Steve Mandanda beim fälligen Elfmeter keine Chance.
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| ©Bild: ORF.at/Christian Öser |
Rainer Titsch, ORF.at
Samstag:
Österreich - Frankreich 3:1 (2:0)
Wien, Ernst-Happel-Stadion, 47.000 Zuschauer, SR Claus Bo Larsen (DEN)
Torfolge:
1:0 Janko ( 8.)
2:0 Aufhauser (41.)
2:1 Govou (61.)
3:1 Ivanschitz (72.)
Österreich: Manninger - Garics, Prödl, Stranzl, Pogatetz - Scharner - Harnik (90./Standfest), Aufhauser, Ivanschitz (82./Leitgeb), Fuchs - Janko (89./Maierhofer)
Frankreich: Mandanda - Sagna (71./Gourcuff), Gallas, Mexes, Evra - Govou, L. Diarra, Toulalan, Nasri (80./Anelka)- Benzema, Henry
Gelbe Karten: Janko, Aufhauser bzw. keine
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