Traumstart für ÖFB-Team

Die Sensation ist perfekt - alle Tore in iptv.orf.at.
Das österreichische Nationalteam hat am Samstag einen Traumstart in die WM-Qualifikation hingelegt.

©Bild: APA/Helmut Fohringer
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Die ÖFB-Auswahl besiegte vor 48.000 Zuschauern im ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadion Frankreich nach Treffern von Janko (8.), Aufhauser (41.) und Ivanschitz (72./Elfer) bzw. Govou (61.) mit 3:1 und liegt damit in Gruppe sieben nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Rang zwei hinter Mittwoch-Gegner Litauen, der ebenso sensationell bei Mitfavorit Rumänien 3:0 gewann - mehr dazu in iptv.orf.at.

Die taktisch hervorragend eingestellten Österreicher bewiesen gegen die "Bleus" erneut Effizienz und verwerteten ihre Chancen eiskalt.

Manninger bekommt Vorzug
©Bild: ORF.at/Christian Öser
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Brückner schenkte im Tor wie beim 2:2 im Testspiel in Nizza gegen Weltmeister Italien Juventus-Legionär Alexander Manninger das Vertrauen. EM-Goalie Jürgen Macho musste sich mit der Ersatzbank begnügen.

Im kompakten Fünfermittelfeld setzte der Tscheche in seinem Defensivkonzept auf Paul Scharner und Rene Aufhauser als "Abräumer" vor der Viererkette. Letzterer vertrat Torino-Legionär Jürgen Säumel, der mit Muskelproblemen im Oberschenkel passen musste.

Als Solospitze wurde wie erwartet Salzburg-Torjäger Marc Janko aufgeboten, der neben Aufhauser der einzige Bundesliga-Spieler in der Startelf war.

Auftakt nach Maß
©Bild: ORF.at/Christian Öser
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Die Anfangsphase hätte für die Österreicher nicht besser verlaufen können. Zunächst fiel ein Schuss von Andreas Ivanschitz nach Doppelpass mit Janko noch zu harmlos aus (2.), doch in der achten Minute hatte der ÖFB-Kapitän am Führungstreffer wesentlichen Anteil.

Nach einer Freistoßflanke des Panathinaikos-Legionärs aus 35 Metern fälschte Roma-Innenverteidiger Philippe Mexes im Zweikampf mit Janko den Ball unglücklich zum 1:0 ab. Das Tor wurde aber im Schiedsrichterbericht dem ÖFB-Stürmer zugeschrieben, der den Ball zuvor mit dem Außenrist berührt hatte.

Querlatte verhindert raschen Ausgleich
Die Franzosen erhöhten nach der kalten Dusche das Tempo und sorgten in der tief stehenden ÖFB-Defensive für mehr Arbeit. Nach einer Viertelstunde hatten die Brückner-Schützlinge Glück, dass Prödl eine Flanke von Patrice Evra per Querschläger nicht ins eigene Tor, sondern an die Querlatte donnerte.

©Bild: ORF.at/Christian Öser
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In der Folge zeigte Barcelona-Star Thierry Henry zwar einige Male sein Klasse, doch seine Warnschüsse sorgten nicht für wirkliche Gefahr. Auch der ÖFB-Elf fehlte bei ihren wenigen Konterchancen die Durchschlagskraft.

2:0 zum besten Zeitpunkt
In der 41. Minute war die Stimmung im österreichischen Fanlager dann endgültig auf dem Höhepunkt: Ivanschitz zirkelt erneut einen Freistoß in den Strafraum, Sebastian Prödl köpfelt Abwehrchef William Gallas an, und Aufhauser stand goldrichtig und staubte zum 2:0 ab - eine Kopie des ÖFB-Führungstors.

Die "Equipe Tricolore" bemühte sich zwar vor der Pause noch um den Anschlusstreffer, doch Manninger war gegen "Alleinunterhalter" Henry zweimal auf dem Posten.

Vizeweltmeister macht Dampf
Mit dem Wiederanpfiff erhöhte der Vizeweltmeister den Druck. In der 50. Minute zeigte Manninger seine Klasse, als er mit einer Glanzparade nach einem Schuss von Karim Benzema den Anschlusstreffer verhinderte.

©Bild: ORF.at/Christian Öser
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Die Angriffsbemühungen der Gäste wurden aber nach einer Stunde belohnt: Sidney Govou wurde nach Evra-Querpass von Prödl nicht attackiert und ließ Manninger aus kurzer Distanz keine Chance.

Kurz darauf hatte die Domenech-Elf mit einem weiteren Lattenschuss von Jeremy Toulalan Pech. Manninger hatte den Ball allerdings noch mit den Fingerspitzen ans Lattenkreuz gelenkt.

Ivanschitz-Elfer macht Sensation perfekt
Nach einem der wenigen Entlastungsangriffe kamen die Österreicher wie aus dem Nichts zum vorentscheidenden 3:1 in der 72. Minute. Zunächst wurde Janko nach einer Ivanschitz-Ecke vor den Augen des Schiedsrichters von Mexes niedergerissen, dann ließ Ivanschitz dem jungen französischen Goalie Steve Mandanda beim fälligen Elfmeter keine Chance.

©Bild: ORF.at/Christian Öser
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Auch in der Schlussphase waren die französischen Teamkicker nur noch Statisten, das enthusiastische Publikum feierte seine Helden mit "Immer wieder Österreich"- und "Karel Brückner"-Sprechchören.

Rainer Titsch, ORF.at

Samstag:

Österreich - Frankreich 3:1 (2:0)

Wien, Ernst-Happel-Stadion, 47.000 Zuschauer, SR Claus Bo Larsen (DEN)

Torfolge:
1:0 Janko ( 8.)
2:0 Aufhauser (41.)
2:1 Govou (61.)
3:1 Ivanschitz (72.)

Österreich: Manninger - Garics, Prödl, Stranzl, Pogatetz - Scharner - Harnik (90./Standfest), Aufhauser, Ivanschitz (82./Leitgeb), Fuchs - Janko (89./Maierhofer)

Frankreich: Mandanda - Sagna (71./Gourcuff), Gallas, Mexes, Evra - Govou, L. Diarra, Toulalan, Nasri (80./Anelka)- Benzema, Henry

Gelbe Karten: Janko, Aufhauser bzw. keine

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