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| ©Bild: GEPA/Walter Luger |
Die Oberösterreicher fügten den Wienern, die zuletzt acht Runden unbesiegt waren, die erste Niederlage seit dem 1:3 bei Sturm Graz (8. Juli in der ersten Runde) zu und sind weiterhin in der eigenen Heimstätte ungeschlagen.
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| ©Bild: GEPA/Ralph M. Fischer |
Ried-Coach Paul Gludovatz setzte wie schon im direkten Duell im Hanappi-Stadion auf eine zusätzliche Dreierkette vor der Dreierabwehr und hatte damit anscheinend genau die richtige taktische Variante gewählt.
Rapid, das anstelle des nicht einsatzfähigen Boskovic mit dem 17-jährigen Drazan auf der linken Mittelfeldseite begann, hatte zwar vor der Pause deutlich mehr Spielanteile und war optisch gesehen überlegen, kam aber zu keiner einzigen Großchance. Auf der anderen Seite hatten die Oberösterreicher mehrmals die Führung auf den Beinen.
Ried mit vielen Chancen
Tokic rettete nach einem Nacho-Heber über Rapid-Goalie Hedl hinweg gerade noch vor der Linie (22.), der von Lexa ideal bediente Salihi schoss nach einem Konter drüber (41.), und abermals Nacho setzte einen Kopfball nach einem Mader-Freistoß gefühlvoll neben das Tor (43.).
Die beste Möglichkeit hatte aber unmittelbar vor dem Pausenpfiff der albanische Solostürmer Salihi, dessen Kopfball nach Berger-Flanke an die Stange ging (45.).
Tor liegt in der Luft
Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielgeschehen, nur dass die Rieder noch gefährlicher waren und auch mehr vom Spiel hatten.
Hedl lenkte einen Ulmer-Schuss zur Ecke (50.), Lexa agierte nach einem abgefälschten Salihi-Lochpass alleine vor dem Rapid-Schlussmann zu umständlich und machte den Haken nach außen, anstatt zu schießen (54.).
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| ©Bild: GEPA/Ralph M. Fischer |
Zwei Minuten später durfte der Großteil der 6.200 Fans im Rieder Stadion dann endlich jubeln, wobei die Rapid-Abwehr alles andere als glücklich agierte.
Ulmer, der unter anderem Außenverteidiger Dober schlecht aussehen ließ und zwei weitere Rapidler austanzte, schloss einen 40-Meter-Sololauf mit einem Schuss ins kurze Eck ab (56.). Für den 22-Jährigen war es überdies der ersten Bundesliga-Treffer.
Offene Schlussphase
Nach dem Führungstor entwickelte sich eine offenere Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Bei den Riedern schossen Salihi (66.) und Mader (72.) drüber.
Aufseiten des Rekordmeisters, der zuletzt in der Fremde drei Siege en suite gefeiert hatte, ging ein Kavlak-Schuss über das Tor (65.) und ein Hoffer-Linksschuss, bei dem Gebauer allerdings am Posten gewesen wäre, knapp neben das Gehäuse (76.).
Erster Sieg gegen Rapid seit 2006
Die letzte Chance auf den Ausgleich ließ abermals Hoffer aus, dessen Kopfball nach einer Maierhofer-Flanke doch deutlich über das Tor ging (82.).
Der Gludowatz-Elf gelang damit der erste Erfolg gegen Rapid seit dem 29. Juli 2006: Damals hatten sich die Oberösterreicher dank eines Treffers von Herwig Drechsel ebenfalls mit 1:0 durchgesetzt.
Dienstag:
Ried - Rapid 1:0 (0:0)
Fill-Metallbau-Stadion, 6.200 Zuschauer, SR Brugger
Tor: Ulmer (56.)
Ried: Gebauer - Stocklasa, Glasner, Burgstaller - Hadzic, Mader, Ulmer - Lexa, Nacho (78./Hackmair), D. Berger (85./Kovacevic) - Salihi (92./Drechsel)
Rapid: Hedl - Dober (58./Thonhofer), Tokic, Patocka, Katzer - Hofmann, Heikkinen, Kavlak (84./Hiden), Drazan (75./Jelavic) - Hoffer, Maierhofer
Gelbe Karten: Hadzic, Mader bzw. Katzer, Dober, Kavlak
Die Besten: Lexa, Gebauer, Glasner bzw. Patocka, Katzer
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