Der Parallelslalom, der im Jänner mit einem Sieg des Deutschen Felix Neureuther seine erfolgreiche Premiere gefeiert hatte, erfolgt auf Initiative des Internationalen Skiverbands (FIS) und der Russischen Skiföderation (RASSF), deren Einladung ins Herz der russischen Hauptstadt erneut sämtliche Topstars Folge leisten.
Willkommenes Taschengeld
Weder Europameister Jean-Baptiste Grange noch Weltmeister Manfred Pranger und Levi-Sieger Herbst dürften fehlen, wenn sich insgesamt 16 Herren auf einer gewaltigen Rampe bei der Universität vor erwarteten 30.000 Zuschauern und bei freiem Eintritt um den "fetten" Siegerscheck duellieren.
Es ist ein durchaus willkommenes Taschengeld in der Vorweihnachtszeit als Gegenleistung für beste Promotion für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi: Rund 150.000 Euro sind im Geldpott, 22.000 sind für den Sieger reserviert, für den zweiten Platz immerhin noch 12.000. Für den Auftritt allein bekommt jeder der 16 Starter mehr als 7.000 Euro.
Armenhaus Amneville
Im Vergleich dazu schneidet die im Oktober erstmals veranstaltete Slalom-EM in Amneville (Frankreich) arm ab: 10.000, 6.000 und 4.000 Euro gab es für die die Top Drei bei Damen und
Herren, 3.000 Euro für die schnellste Zeit im Finale. Das Gesamtpreisgeld betrug 46.000 Euro.
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| ©Bild: AP/Mikhail Metzel |
Werbung für Österreich
Schirmherr des Spektakels ist Russlands mächtiger Premier Wladimir Putin, ein persönlicher Freund von Österreichs Ex-Skiheld Karl Schranz, der sich das Event ebenso nicht entgehen lässt wie die ÖSV-Chefetage, die wie Schranz sehr eng mit dem russischen Verband verbunden ist.
Denn Werbung wird in der russischen Hauptstadt bei aller olympischen Vorfreude nicht nur für die Winterspiele 2014 in Sotschi betrieben, sondern auch für die Wintersportdestination Österreich, die sich in Russland schon jetzt größter Beliebtheit erfreut, wie die Zahlen der Tourismusverbände eindrucksvoll beweisen.
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