Vierter Sieg in Folge für Mackey

Für Hans Gatt ist Platz zwei das bisher beste Ergebnis beim Iditarod.
Der in Kanada lebende gebürtige Tiroler Hans Gatt hat beim Iditarod in Alaska, dem längsten und härtesten Hundeschlittenrennen der Welt über 1.112 Meilen (knapp 1.800 km), den zweiten Platz belegt. Sieger wurde zum vierten Mal in Folge der US-Amerikaner Lance Mackey.

Gatt erreichte mit seinen elf Huskies am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mit 1:05 Stunden Rückstand das Ziel in Nome an der Beringsee. Dem 51-Jährigen gelang es auf den letzten 77 Meilen zwar, den Abstand auf Mackey zu verringern, doch einholen konnte er ihn nicht mehr. Den dritten Platz belegte der in Alaska wohnende Kalifornier Jeff King.

Sieger fast neun Tage unterwegs
©Bild: Reuters/Nathaniel Wilder
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Der 39-jährgie Mackey hatte acht Tage, 23 Stunden und 59 Minuten für die Strecke von Anchorage nach Nome gebraucht, berichtete der US-Sender CNN. Er ist der erste Teilnehmer, der das Rennen viermal hintereinander gewann.

Für Gatt ist Platz zwei das bisher beste Ergebnis beim Iditarod, 2008 hatte er Rang sechs belegt. Noch vor drei Wochen war die Konstellation beim Yukon Quest genau umgekehrt, dort sicherte sich der gebürtige Tiroler mit einer Stunde Vorsprung auf Mackey seinen vierten Sieg nach 2002, 2003 und 2004.

Der 51-Jährige hatte dabei einen unglaublichen Rekord aufgestellt: Mit neun Huskies unterbot er die bis dahin geltende Bestmarke um nicht weniger als 23 Stunden. Er war mit seinem Gespann neun Tage und 26 Minuten unterwegs.

Erinnerung an Expedition von 1925
©Bild: Reuters/Nathaniel Wilder
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Den Namen Iditarod verdankt das Rennen einem alten Pfad, der Goldgräber- und Hafenorte im hohen Norden Alaskas verband. Der Bewerb findet in Erinnerung an eine Hundeschlittenexpedition von 1925 statt, bei der Impfstoff nach Nome gebracht wurde, um einen Diphtherie-Ausbruch zu stoppen.

Je nach Schneelage, Wetterbedingungen und der Schnelligkeit von Hunden und Lenkern dauert das seit 1973 ausgetragene Iditarod acht bis 20 Tage.

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