Kein "Sister Act"

Federer gibt sich keine Blöße.
Bei den French Open in Paris wird es nicht zu einem "Sister Act" im Finale kommen: Die als Nummer zwei gesetzte Venus Williams musste sich am Sonntag im Achtelfinale überraschend der Russin Nadja Petrowa geschlagen geben, die zuvor auch Aravane Rezai (FRA) eliminiert hatte.

Petrowa siegte nach 90 Minuten mit 6:4 6:3 und trifft nun im Viertelfinale auf ihre Landsfrau Jelena Dementjewa.

Henin in Paris wieder in Topform
Bereits zuvor hatte sich Justine Henin im am Vorabend bei Satzgleichstand abgebrochenen Drittrundenschlager gegen Maria Scharapowa durchgesetzt.

Die vierfache French-Open-Siegerin untermauerte ihre Anwartschaft auf Titel Nummer fünf mit einem 6:2 3:6 6:3-Erfolg nach 2:10 Stunden.

Henin steht auf dem Weg zum Viertelfinal-Duell mit Serena Williams im Achtelfinale am Montag noch die Australierin Samantha Stosur im Weg, Venus' top gesetzte Schwester misst sich mit Schahar Peer aus Israel.

Scharapowa trotz Niederlage "gut"
"Ich bin einfach froh, dass ich hier in Roland Garros schon wieder so weit gekommen bin", sagte die 27-jährige Henin nach dem bisher mit Abstand besten Damenmatch des Turniers. Dabei hatte sie im dritten Satz schon mit 0:2 und 0:40 zurückgelegen.

Die nach ihrer Schulteroperation wiedererstarkte Scharapowa, zuletzt siegreich in Straßburg, meinte: "Ich habe gut gespielt, aber es hat heute gegen Justine nicht gereicht. Ich hatte aber eine gute Woche."

Federer souverän weiter
Titelverteidiger Roger Federer steht bei den Herren bereits im Viertelfinale. Die Nummer eins der Welt setzte sich gegen seinen Schweizer Landsmann Stanislas Wawrinka sicher mit 6:3 7:6 (7/5) 6:2 durch.

Nun kommt es zur Neuauflage des letztjährigen Finales gegen Robin Söderling kommen. Der Schwede setzte sich gegen Marin Cilic aus Kroatien in drei Sätzen durch.

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