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„Besser kann ich’s nicht“

Österreichs 4x200-m-Kraul-Staffel hat am Dienstag im Vorlauf in 7:17,94 Minuten nur die langsamste Zeit aller 16 Teilnehmer erreicht. David Brandl, Christian Scherübl, Markus Rogan und Florian Janistyn verpassten den Einzug ins Finale um 6,3 Sekunden.

Mit der Zeit von 7:17,94 Minuten war das OSV-Quartett aber immerhin deutlich schneller als bei EM-Rang fünf im Mai in Debrecen (7:19,32). Schnellster der Equipe war Rogan, sein Split von 1:48,13 war persönliche Bestzeit. „Besser kann ich es nicht“, sagte der OSV-Star danach auch. Sein Ergebnis stimmte ihn für seinen Einsatz am Mittwoch über 200 m Lagen sehr zuversichtlich. „16. der Welt, das muss man als kleines Land erst einmal schaffen. Ich finde, wir sind sehr gut geschwommen.“

Die Schwimmer David Brandl, Florian Janistyn, Markus Rogan und Christian ScherueblGEPA/Christian WalgramMit der Zeit waren die Österreicher durchaus zufrieden

Mit Jukic wäre wohl mehr drinnen gewesen

Die Staffel-Marke ist grundsätzlich nicht so schlecht, da nach dem Teilnahmeverzicht von Dinko Jukic der deutlich schwächere Janistyn im Aufgebot stand. Der war dann mit seinem Split von 1:51,37 zwar der erwartet klar langsamste der österreichischen Vier, reizte sein Potenzial aber ziemlich aus. „Ganz zufrieden kann ich nicht sein, das ist man als Sportler nie. Als Letzter war es schwierig, ich hatte viele Wellen der anderen“, erläuterte der Niederösterreicher.

Scherübl wiederum hat mit 1:48,64 eine ordentliche Zeit hingelegt. „Das war mein erster Auftritt bei Spielen und hoffentlich nicht der letzte“, sagte der 18-Jährige. „In vier Jahren starte ich hoffentlich durch.“ Statt des Steirers war Brandl Startschwimmer, da der die bessere Einzelzeit hat. Mit 1:49,80 blieb der 25-Jährige dann - auch unter Berücksichtigung der Reaktionszeit - aber recht klar hinter Scherübl zurück und war auch um 8/10 langsamer als am Sonntag im Einzelrennen. „Grundsätzlich war ich trotzdem zufrieden. 16. der Welt ist nicht schlecht.“

Auch Mate schwimmt hinterher

Noch vor der Staffel war Hunor Mate über 200 m Brust im Einsatz gewesen. Seine 2:15,98 Minuten reichten unter 33 Konkurrenten nur zu Platz 29, zum Aufstieg fehlten ihm 4,32 Sekunden. „Mehr war nicht drinnen“, erklärte der 29-Jährige. „Ich habe so spät und nicht mehr erwartet von meiner Nominierung erfahren, da hatte ich das Training schon zwei Wochen reduziert.“ Ziemlich kalt kam dem gebürtigen Ungarn das Wasser vor, er schätzte es auf 24 Grad ein. „Ich bin 27 Grad gewohnt. Bei der Kälte werden die Gliedmaßen leicht steif.“

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Publiziert am 01.08.2012