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„Brauchen uns nicht zu verstecken“
Die Wiener gewannen am Donnerstag die erste Wettfahrt überlegen, in der zweiten belegten sie den vierten Rang. Damit liegen sie nach dem ersten Wertungstag hinter den britischen Vizeweltmeistern Luke Patience/Stuart Bithell auf dem zweiten Platz. „Wir haben taktisch alles umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben, und waren heute wirklich schnell“, freute sich Schmid.
Reuters/Pascal LauenerSchmid/Reichstädter kamen mit den schwierigen Bedingungen gut zurecht„Die erste Wettfahrt war einfach perfekt, dass wir die Leistung im zweiten Durchgang bestätigen konnten, war aber fast noch wichtiger. Die Stimmung am ufernahen Kurs war einfach sensationell, so etwas erlebt man als Segler nicht alle Tage. Das, was heute passiert ist, nimmt uns keiner mehr weg. Morgen werden die Karten neu gemischt, alle fangen wieder bei null an. Wir haben sicher an Selbstvertrauen gewonnen und wissen, dass wir sehr gut gearbeitet haben. Übermut ist keiner angesagt, verstecken brauchen wir uns aber auch nicht.“
Wieder Auf und Ab für Delle-Karth/Resch
Im 49er-Bewerb zeigten Nico Delle-Karth/Niko Resch mit Rang vier in der siebenten Wettfahrt erneut auf, danach klappte es allerdings mit Rang 19 nach einer Kenterung gleich wieder viel weniger gut. Nach der bisher besten bzw. schlechtesten Platzierung liegen sie weiter auf Rang zehn. Ihnen fehlen mittlerweile 20 Punkte auf das Podest.
„Die Kenterung war mein Fehler, ich habe bei der Halse neben den Ausleger gegriffen und bin dann weggerutscht“, erklärte Delle-Karth. „Das kann passieren, unser wahres Problem sind aber die Starts, die bisher fast alle schlecht waren. So können wir unser taktisches Konzept nicht umsetzen und kommen einfach nicht richtig ins Fahren. Die Konkurrenz lässt zwar auch Federn, aber so lange wir unsere Chancen nicht nützen, brauchen wir nicht darauf zu achten, was die anderen tun. Morgen wechseln wir die Bahn und segeln drei Wettfahrten am Stück. Der Tag wird aus unserer Sicht vorentscheidend, hoffentlich können wir die Lücke schließen.“
Im Finn lief es für Florian Raudaschl mit den Tagesrängen 21 und 24 weiter nicht nach Wunsch, er liegt nur auf dem 22. Gesamtrang unter 24 Teilnehmern. Österreichs 470er-Damen Lara Vadlau und Eva Maria Schimak steigen am Freitag in den Wettkampf ein, Lasersegler Andreas Geritzer kehrt nach einem Ruhetag aufs Wasser zurück.
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Publiziert am 03.08.2012