Die Fans des griechischen Spitzenclubs Panathinaikos Athen dürfen auf einen neuen Vertrag für ÖFB-Teamkapitän Andreas Ivanschitz hoffen.
Durch drei neue, außergewöhnlich finanzstarke Präsidenten sollte eine Verpflichtung des Burgenländers nicht am Geld scheitern. Entschieden dürfte die Sache aber wohl erst nach der EM in Österreich und der Schweiz werden.
Am Montag neuer Trainer?
Panathinaikos will auch noch auf den neuen Trainer warten. Der Niederländer Henk ten Cate, derzeit noch Kotrainer bei Chelsea, davor Assistent in Barcelona und ehemaliger Ajax-Coach, gilt als Favorit, bereits am Montag könnte laut griechischer Presse seine Bestellung von "Pana" bekanntgegeben werden.
Die neuen Club-Präsidenten wollen dem neuen Trainer möglichst freie Hand beim Zusammenstellen der Mannschaft geben.
Die Details des neuen Vertrages für Ivanschitz werden auch von seiner Leistung im Team abhängen und nicht zuletzt von Österreichs Vizemeister Red Bull Salzburg, der den Mittelfeldspieler an Panathinaikos nur verliehen hat. Ivanschitz selbst hatte bereits mehrfach betont, dass er in Griechenland bleiben will.
Macho bald nur noch Nummer zwei?
Schlecht stehen die Chancen indes für Jürgen Macho, auch in der kommenden Saison die Nummer eins bei AEK Athen zu sein. Der ÖFB-Schlussmann, der sich auch in der vergangenen Saison zeitweise mit dem Platz hinter Stammkeeper Marcelo Moretto hatte begnügen müssen, wird wohl auch in der kommenden Saison nicht Einsergoalie bei den Athenern sein.
Denn AEK engagierte mit dem 29-jährigen argentinischen Tormann Diego Sebastian Saja eine neue Nummer eins. Machos Vertrag bei AEK läuft noch ein Jahr.