IOC-Präsident Jacques Rogge hat Olympiagastgeber Vancouver gelobt und Russland zu mehr Konsequenz im Anti-Doping-Kampf aufgerufen. "Vancouver ist bereit", sagte der Belgier. "Wir haben keinerlei Sorgen." Zudem sei er zuversichtlich, dass das Organisationskomitee am Ende der Spiele ein ausgeglichenes Budget haben werde.
Der Schneemangel in Cypress Mountain, dem Austragungsort der Freestyle - und Snowboard-Wettbewerbe, dürfe nicht dramatisiert werden. "Wir haben keinen Schneeteppich hier, aber das sind ja grüne Spiele", sagte Rogge nach der zweitägigen Sitzung der IOC-Exekutive.
Am Dienstag wird er erstmals das olympische Dorf besuchen und abends die 122. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) eröffnen.
Sorge über russische Dopingfälle
Vier Tage vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspieleerhöhte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) aber den Druck auf Russlands Sportfunktionäre.
Die elf russischen Dopingfälle in den vergangenen zwölf Monaten verwundern ihn. "Die Zahlen haben mich auch verblüfft. Deshalb habe ich mit dem russischen Präsidenten gesprochen. Das zeigt meine Sorge", offenbarte der 67-Jährige. Präsident Dimitri Medwedew habe ihm jedoch in Gesprächen "überzeugende Anti-Doping-Aktionen" zugesichert.