Staatsanwalt ermittelt gegen Lazio-Chef Lotito

Die italienische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen Lazio-Präsident Claudio Lotito aufgenommen. Ins Visier sind dabei die Verträge von Mauro Zarate und Julio Cruz geraten.

Aus den Lazio-Bilanzen geht hervor, dass einer englischen Vermittlergesellschaft für den Kauf Zarates in fünf Jahren 15 Millionen Euro zu zahlen sind. Die Summe wird als übertrieben hoch bewertet. Im Fall von Cruz habe Lotito zudem einer niederländischen Vermittlungsgesellschaft über zwei Millionen Euro gezahlt.

Lotito wies die Vorwürfe entschieden zurück. "Die Verträge für den Erwerb der beiden Spieler sind vollkommen legal", betonte der Lazio-Boss, der um ein Treffen mit dem Staatsanwalt bat.