Köln gegen Hoffenheim ohne eigene Fans

Der 1. FC Köln muss sein Heimspiel in der deutschen Bundesliga gegen 1899 Hoffenheim am 10. April ohne eigene Fans austragen.

Das DFB-Sportgericht fällte diese Entscheidung wegen unsportlichen Verhaltens der Kölner Anhänger in fünf Fällen. Außerdem werden 30.000 Euro Strafe und ein Schadenersatz in Höhe des zustehenden Kartenkontingents an den Ligakonkurrenten fällig.

Bei fünf Spielen waren im Kölner Fansektor unter anderem pyrotechnische Gegenstände wie Knallkörper und bengalische Feuer gezündet worden.

Geringe Strafe für Hertha
Hertha BSC kam nach den Zuschauerauschreitungen vom 13. März hingegen mit einem blauen Auge davon.

Der Tabellenletzte wurde dazu verurteilt, die Partie am 10. April gegen den VfB Stuttgart vor maximal 25.000 Hertha-Fans auszutragen und die Ostkurve leer zu lassen. Zudem setzte es eine Geldstrafe von 50.000 Euro.

Rund 150 Chaoten aus dem Berliner Fanblock hatten nach der 1:2-Niederlage Herthas gegen den 1. FC Nürnberg den Innenraum des Olympiastadions gestürmt und Sachbeschädigungen angerichtet.