"Nicht statutenkonform"

Sturm: Senat 5 soll seine Entscheidung noch einmal überdenken.
Nach dem Liebherr GAK, der den Sechspunkteabzug aus dem Fall Kimoni bekämpft, hat am Donnerstag auch der zweite Grazer Traditionsklub Puntigamer Sturm einen Antrag beim Protestkomitee der T-Mobile Bundesliga eingebracht.

Sturm geht auf diese Weise gegen den am 26. März verhängten Zehnpunkteabzug wegen Nichterfüllung von Kriterien im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens und der daraus folgenden Insolvenz vor.

"Begründung nicht richtig"
"Der Punkteabzug ist in keiner Weise statutenkonform", begründete Sturm-Präsident Hans Rinner den am Mittwochabend abgeschickten 17-seitigen Protest, der am Dienstag behandelt werden soll.

"Die Statuten sehen einen solchen Abzug nicht vor und auch die Begründung ist aus unserer Sicht nicht richtig. Deshalb haben wir beantragt, die Sache an den Senat 5 zurückzuverweisen, damit dieser seine Entscheidung noch einmal überdenkt", sagte Rinner.

Der Sturm-Boss versicherte: "Ich sehe der Entscheidung emotionslos entgegen. Dieser Instanzenweg ist von der Bundesliga vorgegeben und wir haben ihn beschritten."

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