Die Olympiahalle kochte nach diesem Triumph über, wobei beide Nationaltrainer das Ergebnis dieser Partie nicht überbewerten wollten.
Sigurdsson tritt auf Euphoriebremse
"Die Zuschauer haben uns gewaltig unterstützt und nach vorne gepeitscht", sagte Dagur Sigurdsson nach seiner zweiten Partie auf der österreichischen Trainerbank.
"Es ist zwar immer noch ein Freundschaftsturnier und man darf das nicht zu ernst nehmen. Trotzdem ist der Sieg in Riesenschritt für uns und gibt der Mannschaft ein Riesen-Selbstvertrauen. Hut ab vor dieser Mannschaft."
Ob die Österreicher diese Leistung am Samstag gegen Tunesien wiederholen können, wollte der Trainer nicht prophezeien: "Tunesien ist gegen uns sicher der Favorit."
Deutsche "zu jung und zu unroutiniert"
Auch die deutsche Trainer-Ikone Heiner Brand wollte die Niederlage seins Teams nicht überbewerten: "Eigentlich hätten wir nur normal weiterspielen müssen, dann kamen Konzentrationsmängel dazu. Wir wollten die Partie noch drehen, aber da waren die Spieler zu jung und zu unroutiniert."
Lob und Selbstkritik
Weltmeister Oliver Roggisch zollte im ORF-Interview den Österreichern aber dennoch Respekt: "Bei uns haben einige Spieler gefehlt, aber das soll keine Entschuldigung sein. Trotzdem Glückwunsch an die Österreicher, sie haben super gekämpft. Der neue Trainer tut ihnen offensichtlich gut."
Unterschätzt habe sein Team Österreich nicht, so der 1,99 m große Kreisläufer von den Rhein-Neckar Löwen, Österreich habe verdient gewonnen, "damit müssen klar kommen."
"Haben viele Fehler gemacht"
Für Roggisch war dieses Spiel aber dennoch so etwas wie ein "Ausrutscher": "Wir haben verloren, aber nicht weil Österreich besser war, sondern weil wir viele Fehler gemacht haben."
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